Türkisches Baklava: Süßes Gebäck mit Tradition

Baklava ist ein türkisches Gebäck aus Filo- beziehungsweise Blätterteig. Baklava und gleichartige Süßigkeiten sind in Griechenland, auf dem Balkan, in Iran, im arabischen Raum und in der umliegenden Region bekannt und gehören zu dem traditionellen Gebäck. Allerdings können die Zutaten und Rezepte von Land zu Land variieren.

Herkunft von Baklava

Baklava

Baklava wird aus geschichtetem Filoteig, Nüssen und Sirup hergestellt. (Bild: Wikipedia – gemeinfrei)

Verschiedene Theorien gehen davon aus, dass der Blätterteig aus Zentralasien kommt. Es ist bei den Turkvölkern charakteristisch gewesen, dünne Teigfladen in Pfannen auf diese Weise zu backen und zu schichten, die Yufka genannt wurden. Diese gestapelte Form des Backens war zur damaligen Zeit noch nicht im Nahen Osten oder Byzanz bekannt gewesen. Dies lässt darauf schließen, dass türkische Nomadenvölker die Methode in den Nahen Osten und Anatolien brachten.

Andere Thesen spekulieren, dass das Baklava von einer sesshaften Zivilisation herstammen muss, da es im Ofen zubereitet wird. Die Assyrer sollen bereits im achten Jahrhundert vor Christus das Gebäck Baklava hergestellt haben. Griechische Kaufleute hatten es dann nach Griechenland gebracht. Kleinasien und Persien werden ebenso als Ursprungsregionen bedacht.

Baklava selbst zubereiten

In der türkischen Küche gibt es kein mustergültiges Rezept für Baklava, aber eine standardisierte Zubereitungsweise. Die Nussmischung besteht aus Gewürzen, Zucker und gehackten Nüssen. Der Zucker wird in Wasser aufgelöst, sodass ein Sirup entsteht. Weitere Zutaten können beigefügt werden. Die Filo-Blätter werden mit geschmolzener Butter bestrichen und abwechselnd mit der Nussmischung in der Backform übereinander geschichtet. Die obere sowie die untere Schicht bestehen aus Filoteig. Balkava wird 30 bis 45 Minuten in einem Ofen gebacken und im noch heißen Zustand in den Sirup gelegt. Daraufhin wird das Gebäck in Rautenform geschnitten und anschließend verzehrt.