Die besten türkischen Getränke

Die türkische Kochkultur ist durch ganz bestimmte Sitten und Bräuche gekennzeichnet. Um türkisch zu lernen, bleibt die Auseinandersetzung mit diesen Bräuchen unumgänglich. Doch neben den diversen Rezepten und Tischgepflogenheiten gibt es auch eine ganz Palette an Besonderheiten in Bezug auf die türkischen Getränke.

Nationalgetränke der Türkei

Die Türkei hat im Grunde genommen gleich drei Nationalgetränke. So war eine lange Zeit lang der Kaffee das Nationalgetränk schlechthin. Doch nach dem Untergang des gesamten Osmanischen Reiches verlor die Türkei einen wichtigen Kaffeelieferanten. Als Ersatzanbauplantagen dienten nun die feuchtwarmen Küstenregionen rund um das Schwarze Meer. Dort wurde allerdings kein Kaffee, sondern Tee angebaut. So wurde der Tee (Çay) das „neue“ Nationalgetränk.

Übrigens, der Tee wird nicht nur zum Essen getrunken. Selbst beim Feilschen auf dem Basar erhält der Käufer oftmals eine Tasse Tee!

Doch auch der Kaffe wird nach wie vor in der türkischen Gemeinschaft geschätzt und getrunken. Anders als in Deutschland wird der Kaffe jedoch in der Regel über kleiner Flamme mit Kaffeepulver, Wasser und Zucker frisch erhitzt und in einer kleinen Kanne mit Griff („Cezve“) serviert.

Ebenfalls ein klassisches Nationalgetränk der Türken ist das Joghurterzeugnis „Ayran“. Dabei handelt es sich um ein Joghurt-Quark Gemisch, welches in der Regel mit etwas Wasser verdünnt und einer Prise Salz verfeinert wird. Sehr erfischend an besonders heißen Tagen!

Türkische Küche und Hochprozentiges

Ein weiteres typisch türkisches Getränk ist der Anisschnaps „Raki“. Pur kommt dieser Schnaps dem griechischen Ouzo recht nahe, doch der Raki wird nur sehr selten „frisch aus der Flasche“ angeboten.

So wird das hochprozentige Nationalgetränk in der Regel mit zwei Dritteln Wasser aufgefüllt. Die etwas milchige Konsistenz verleiht dem Raki dann auch seinen letztendlichen Namen: „Aslan-süt“ (was übersetzt so viel wie Löwenmilch bedeutet).