Türkische Sprache und ihre peinlichen Fehler

Peinliche Fehler

Immer auf die korrekte Aussprache achten (Bild: damato – Fotolia.com)

Die türkische Sprache ist im Vergleich zur deutschen Sprache nicht sehr kompliziert und leichter zu erlernen. Mit einigen Ausnahmen ist die Grundlage das lateinische Alphabet.

Aber die Buchstaben werden teilweise unterschiedlich ausgesprochen. Durch falsche Aussprache oder Verwechslung der Buchstaben bekommen die Worte eine ganz andere Bedeutung. Das kann zu peinlichen oder komischen Situationen führen.

Achtung bei S-Lauten

Es gibt Buchstaben, die im deutschen Alphabet nicht existieren, unter anderem das ş. Ausgesprochen wird es wie „sch„.

  • Die Worte „Şiş kebap“ bezeichnen einen Fleischspieß. Peinlich wird es mit deutscher Sprechweise des s. Dann bestellt man nämlich Fleischnebel.
  • Mit der falschen Aussprache kauft man statt eines Schals (şal), ein Floß (sal).
  • Auch ein Kompliment kann gründlich daneben gehen. Will man jemandem sagen, dass er schick (şık) ist und spricht es falsch aus, wird derjenige als dicht oder eng bezeichnet.

Unterschiede zwischen ähnlichen Buchstaben

  • In der Aussprache unterscheiden sich das C und Ç. Der Friseur wird lachen, spricht man vom Blech (sac) auf dem Kopf und nicht vom Haar (saç).
  • Für Verwunderung sorgt man bei der Verwechslung von Denken (düşünmek) und Stürzen (düşmek).
  • Unangenehm ist es, von Übergeben zu sprechen (istifrag etmek) aber kündigen (istifa etmek) zu meinen.
  • Schnell kann es passieren, dass man um Staub (Toz) und nicht um Salz (Tuz) bittet. Oder dass auf dem Essen eine Kuh (inek) und nicht die Fliege (sinek) sitzt.
  • Gleich, ob man zum See (göl) oder in die Wüste (çöl) geht, das Pferd (at) als Name (ad) bezeichnet oder den Himmel (gök) mit der Wurzel (kök) durcheinanderbringt, der Gesprächspartner wird etwas verwirrt sein.